San Diego entdecken

6 Woche
Mein Test lief richtig gut, ich war eine mit der Besten. Ich hatte am Morgen nochmal gelernt und mir die Vokabeln eingeprägt. received_10209353121168708.jpegAbends machte ich Sport und dann sind wir zum Lasertag ins Miramar Speed Circuit. Beim Lasertag schießt man mit unechten Pistolen, auf Lichtsensoren des Gegners, durch Läserstrahlen. Das Spielfeld ist ein Gelände in einer Halle mit Hinternissen und Verstecken. Wir waren eine relativ große Gruppe, da die Schule das Ganze organisierte, wir aber privat dazu gestoßen sind. Es war echt anstrengend, aber total lustig. Leider verstand ich die Erklärung nicht so und fand erst Richtung Ende heraus, wie ich richtig schießen konnte, so wurde ich leider die Schlechteste, aber es war trotzdem toll. Ich hatte eine Menge Spaß und werde das sicher mal wieder machen.
Dienstag nach der Schule bin ich wieder umsonst mit Ef los. (EF meine Sprachschule und Organisation) Wir sind nach Downtown und haben uns Gaslamp angeschaut. Wir starteten beim Hafen bei der Uss Midway und sind dann Richtung Stadtmitte gelaufen. Es war einfach interessant, die Clubs zu sehen und Tipps zu bekommen. Todd zeigte uns Restaurants und Bars, gab Tipps zum Essen, wenn man nachts nach einem Clubbesuch noch Hunger hat, und ging mit uns zum Baseballstadion. Ich freute mich schon darauf, mit Tine bald durch die Stadt zu laufen und dabei Restaurants zu suchen. Es hat einfach ein entspanntes und mega lässiges Feeling. Ich liebe es, in solche alternativen Stadtteile zu schlendern. Am Abend sind wir wieder zum Tacotuesday, aber ich war diesmal der Fahrer. Ich war diesmal genervt, weil ich die Leute durch die Lautstärke nicht verstand und dann noch auf Englisch… Es war etwas zu heftig für mich, da einfach viele knutschten und wir dauernd angesprochen wurden. Der Surflehrer war da, doch ich traute mich nicht, ihn anzusprechen, da ich mich an dem Abend auch nicht wohl fühlte. In solchen Momenten merk ich, wie ich mich zurückziehe, da mich die englische Sprache immer noch verunsichert.


Mittwochmorgens bin ich mit Ef für free zu Little Italien und bin dort mit einer Französin aus meinem Kurs durch die Straßen gelaufen. Ich war sehr müde, aber es war ganz schön. Es gibt dort ein Feuerwehrmuseum, Kunsthallen und viele italienische Restaurants.


Donnerstag war Sporttag, die Spiele waren echt mega lustig. Unser Team bestand aus zwei Klassen der Sprachschule. Wir mussten uns Wasserbomben zuwerfen, sie durften nicht platzen. Das Team, das am Ende noch eine Wasserbombe hatte, hat gewonnen. Dann mussten wir Sack hüpfen und einmal mit einem großen Pezziball hüpfen. Das Beste war die Hüpfburg, auf der man sich gegenseitig von einem Podest schlagen musste. Ich gewann gegen eine Japanerin, die gegen mich keine Chance hatte. Am Ende gewann ein Team und sie konnten sich zwischen zwei Preisen entscheiden: Ein Pizzaabend für alle oder eine Person darf umsonst nach Las Vegas. Vito gewann beim Losen und durfte umsonst nach Las Vegas. Das ist schon ein krasser Gewinn, der Trip kostet 250 $. Die Sportveranstalltung war so witzig, Martin und ich hatten viel zu lachen. Es sah so witzig aus wie wir auf rosa Pezzibälle hüpfen. Ich hatte vom Bauchmuskeltraining noch Bauchschmerzen und wir lachten so viel das ich den Muskelkater merkte. Nach der Sportveranstaltung musste ich leider lange auf Anias warten. Sie aß erst Mittag und dann brauchte sie sehr lange bis sie mit Telefonieren und Richten fertig war. Ich kann nicht so viel Essen deshalb esse ich Mittags nichts, sonst bin ich den ganzen Tagesordnung voll gefressen. Wir sind zum Potato Chip Mountain los. Doch leider stimmte die Adresse vom Navi nicht und die Straße endete einfach. Ein Anwohner, der unsere Suche sah, erklärte uns den Weg zu einem See in der Nähe. Von dort aus wandert man 2 Stunden hin und dann wieder zurück. Die anderen hatten uns gesagt, dass man nur eine Stunde hin braucht. Doch der Mann hatte gemeint, der Weg sei privat, was wahrscheinlich nicht stimmt. Wir sind also vom See zum Berg gelaufen und haben zwei Stunden hoch gebraucht. Der Weg ist echt wunderschön, aber anstrengend. Es ging fast nur Berg auf und wird mit der Zeit auch sehr uneben. Ich fühlte mich wie bei Hobbit im Feenreich. Ich habe noch nie solche vielen großen Felsen gesehen, und die Aussicht war super. Auf dem Weg nach oben kam uns eine große Schlange über den Weg, Anais hielt mich fest, weil ich sie erst nicht sah. Dann kam auch noch ein Schild mit Wildkatzen und Anweisung was zu tun ist, falls man auf eine trifft. Es war schon drei Uhr am Nachmittag und wir mussten uns echt beeilen, dass wir vor dem Parkschluss zurück sind. Deshalb waren wir ziemlich in Eile und hatten nicht so lange Pausen. Wir konnten es gar nicht so genießen. Einfach ein Erlebnisstrip, richtig aufregen gewesen und spannend. Der Fels selbst hat mich eher nicht begeistert. Am Anfang dachte ich, das ist ja wohl ein Witz. Das ist doch nicht so ein kleiner Felsen, auf den Bildern sah der Potato Chip Mountain viel größer aus. Wir wussten anfangs nicht, wie man dort hoch kommt. Ich hab bei sowas immer Höhenangst und das Gefühl, wenn ein Windstoß kommt, dann falle ich. Deshalb konnte ich die Aussicht auch nicht so genossen. Ich bekam beim Absteigen einen Lachanfall und musste mir den Bauch halten vor Lachen. Ich glaub, das war die Anstrengung und dann noch meine Höhenangst. Berg ab ist wirklich leichter von der Ausdauer, aber die Beine zittern irgendwann, da sie so die Unebenheiten ausgleichen müssen. Ich war so erleichtert, als wir es ohne Verletzungen oder Schrammen zum Auto schafften. Doch es hat sich gelohnt, die Landschaft war wirklich beeindruckend. Mann muss einfach mehr Zeit haben um es zu genießen. Der Trip war ganz mein Geschmack. Wir waren sehr hungrig und die Mensa war geschlossen. So fuhren wir nach Little Italian und suchten uns ein nettes Restaurant. Für mich gab es Lasagne und später ein Eis.


Am Freitagabend sind wir mit Adam, dem Promoter, in den Club Fuxx in San Diego. Wir fuhren mit dem großen Bus, mit Sitzbänken und Tanzstange. Im Club hatten wir einen Tisch mit freien Getränken, für die erste Zeit. Das hatte ich noch nie in einem Club, das war mal ein Erlebnis. Ich war zwar bei Freunden in Deutschland schon mal an einem reservierten Tisch im Club, aber nicht so abgesperrt. Was mich an den Clubs nervt, dass sie erstens so früh zu machen, extrem teuer von den Getränken sind, am Anfang ist es so runtergekühlt, dass man friert und es gibt keine Garderoben. In Deutschland find ich das Feiern mit Freunden viel besser. Doch die Musik ist in der USA mehr mein Geschmack, ich liebe Hip Pop und man muss sich nicht ums hin kommen kümmern.


Am nächsten Tag sind Anais, Brenda und ich nach dem Frühstücken mit einem Bus zur Poolparty. Ich mag Poolpartys immer nicht so, das sind mir zu viel Menschen und dann alle im Bikini. Ich wollte auch nicht in den Pool. Es war cool sowas mal erlebt zu haben und die Anlage war traumhaft schön. Mit dem Wetter hatten wir mega Glück. Es war schönes heißes Wetter, das Trinkwasser war zum Glück umsonst. Nach der Poolparty sind wir zu Pandaexpress und dann schlafen. Alle waren noch vom Abend davor platt.


Sonntags sollte es 29°C geben, ich freute mich so auf den Strand. Bisher war ich ja nur einmal, als wir das Auto holten. Anais schlief leider länger und ich konnte sehr früh schon nicht mehr schlafen. Nach dem Frühstück legte ich mich an den Pool und wartete bis Anais wach war. Sie wollte mit den anderen zu Steinen, an denen Graffiti ist. Doch mich ärgerte es, da wir etwas Anderes geplant und besprochen hatten. Ich wollte an den Strand, da das Wetter seit langem mal wieder so warm war und das der heißeste Tag war. Die nächste Woche sollte es nicht so schön werden. So weigerte ich mich, und fuhr alleine an den Strand. Martin schickte mir dann noch seinen Standort, zum Glück könnte ich mich mit Ihnen noch treffen. Auf dem Weg zum Beach wurde ich von der Polizei auf dem Freeway angehalten. Ich hatte mein Handy lauter gemacht, sodass ich das Navi besser höre. In der USA ist es erlaubt, sein Handy als Navi zu benutzen, so wollte er nur meinen Ausweis. Der Polizist war mega nett und erklärte mir den Weg zum Strand. Ich hatte Angst vor der Polizei, da mir extra erklärt wurde, wie ich mich verhalten soll, damit sie nicht mit gezogenen Waffen neben mir stehen. Es überraschte mich echt, dass der Polizist so nett war. Dann hatte ich am Strand Glück und eine Frau, die weg fuhr schenkte mir ihr Parkticket, das noch zwei Stunden gültig war. So konnte ich umsonst parken und dann rechtzeitig zum Essen an die Schule zurück. Das stimmte mich überglücklich. Ich liebe den Strand und war so froh, als ich endlich in der Sonne lag. Ich hab mir Bilder von den Steinen angeschaut und finde sie persönlich in diesem Fall einfach nicht schön, obwohl ich Graffitis liebe. Doch noch mehr liebe ich Strandtage. Einfach ein bisschen Urlaubsfeeling haben mit Sonnencreme und Meerrauschen. Ich kam endlich dazu meine deutsche Instyle zu lesen. Bessere Tage gibt es nicht.

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