Roadtrip startet: Stadt der Engel Los Angeles

9.te Woche
Montags morgens packten wir unsere Koffer und fuhren direkt los nach Los Angeles zum Venice Beach. Unterwegs haben wir in Carlsbad (Outlet) gehalten, aber Tine und ich sind nur durchgelaufen. Tine ist zum Glück recht strickt beim Shoppen und kauft nur Dinge, die ihr wirklich gefallen. So gebe auch ich kein Geld aus. Nach dem zweiten Outlet, ohne etwas gekauft zu haben, fuhren wir nach Laguna Beach. Der Strand war recht klein und auch sehr windig, weshalb wir recht schnell weiterfuhren zum Newport Beach. Wir hatten nicht so viel Zeit und machten deshalb nur Bilder und schauten uns um. Der Stau nach Venice ist ziemlich heftig, weshalb wir viel zu spät zu Joe (Unser Airbnb Hoster) kamen. Die Wohnung war super schön. Tine und ich schnappten uns unsere Sportkleidung und nutzten den Fitnessbereich. Danach sind wir mit Joe zum Mexikaner. Das Essen war super lecker, vor allem das Fladenbrot (Burritos.) Die Burritos werden dort frisch hergestellt mit Butter als Vorspeise serviert. Wir waren so müde und verschwanden nach dem Essen direkt im Bett.


Am nächsten Tag war es immer noch ziemlich windig, doch wir machten uns trotzdem auf zum Strand. Ich wusste, dass auf dem Weg sehr viele Graffitis sind, deshalb sind wir auch zu Fuß. Tine war anfangs nicht so begeistert, dass ich so viele Bilder machen wollte. Tine entdeckte ein wunderschönes Graffiti, an einer Hauswand. Für mich war es angenehm am Strand, Tine fand es zu kalt. Gegen fünf Uhr machen wir uns auf den Rückweg, wir wollten eigentlich vom Dach des Fitnessstudios aus den Sonnenuntergang anschauen, aber es war zu bewölkt. Deshalb wollten wir unser Netflix nutzen und einen Film schauen, aber Joe fragte uns, ob wir später nach in eine Bar wollen. Er legt dort als DJ auf und wir sollen einfach nachkommen. Wir schauten einen Film und rafften uns dann auf. Die Bar war recht klein, aber der Barkeeper hatte gleich ein Auge auf Tine geworfen, sodass wir nichts mehr zahlten. Es wurde echt ganz witzig.


Am nächsten morgen standen wir zu Joes Überraschung früh morgens auf und gingen ins Fitnessstudio. Danach packten wir unseren Kram und es ging ans Pier von Santa Monica. Das Wetter war recht kühl und bewölkt, weshalb wir nur das Pier anschauten. Ich wollte zu einer Deutschen Bäckerei, da ich deutsches Brot echt vermisse. Das Brot vom Trader Joes ist zwar gut, aber deutsches Brot ist besser. Leider hatte der Laden dauerhaft zu und wir suchten uns etwas anderes. Danach ging es zum Hostel nach Hollywood. Es befand sich direkt am Hollywood Boulevard beim Walk of Fame. Ich hatte vom Fitness so Muskelkater, dass ich bei jedem Treppensteigen jammerte und Tine mich dauernd auslachte. Beim Hostel musste ich meinen schweren Koffer drei steile Treppen hochtragen. Wir hatten ein Sechser-Zimmer, zwei Betten waren belegt. Da ich unbedingt in die City Church wollte, hatten wir keine Zeit zum erholen. Ich hatte Tine bearbeitet, dass sie mitkommt. Dummerweise hatte ich die Uhrzeit falsch im Kopf, sodass wir die erste Predig verpassten. Die City Church kenne ich über Luisalion, die meine liebste Bloggerin ist. Durch sie und ihre Freundin Lina kenn ich LA schon recht gut. Ich lese gerade das Buch von Judas Smith, der an diesem Tag die Predigt gehalten hat. Ich hoffte, Luisa dort zu treffen, durch Snapchat (eine App) sah ich, dass sie zur ersten Predigt ist. Ich ärgerte mich, dass ich nicht nochmal die Uhrzeit kontrolliert hatte. So aufgeregt wie heute war ich noch nie. Ich bin überhaupt kein Fangirl, Stars interessieren mich nur bedingt. Ich hatte auch nie Bands, wegen denen ich irgendwo hin gefahren wäre. Doch wenn das schon mal so gut passt und Luisa auch da ist, freu ich mich sie zu treffen. Ich wartete im Aufenthaltsraum des Hotels in dem die Kirche stattfand und Tine besetzte Plätze. Ich hatte Angst, sie zu verpassen oder eben nicht zu sehen. Tine fand sie, sie unterhielt sich mit einer Deutschen, die auch Urlaub machte. Es dauerte Stunden, bis ich Luisa ansprechen konnte. Sie war echt total nett und fragte auch viel. Luisas Freundin Xenia war auch dabei, ich war so überrascht, wie anders Xenia im richtigen Leben aussieht. Luisa sah so aus wie in Snapchat, Instagram und YouTube. Was mir aber sofort aufgefallen war, wie dünn die beiden waren. Echt zerbrechlich, und Xenia sah heftig dürr aus. Luisa sieht auf Bildern immer normalgewichtig aus, gut trainiert. Doch in Echt ist sie wirklich klein und sehr schlank. Daneben wirkte ich wie ein Moppel. Wir machten Bilder zusammen, sie wurden richtig schön. Ich hoffe, dass ich sie irgendwann mal wieder treffe. Ich habe mich nicht so lange unterhalten, weil sie davor schon so lange mit den anderen Deutschen geredet haben. Die Kirche begann auch gleich. Doch ich war happy und immer noch geschockt wie dünn beide waren. Leider konnte ich mich nicht auf die Kirche konzentrieren, ich schweifte immer wieder zu meinem Treffen mit ihnen ab. Tine und ich schlichen uns früher raus. Wir waren so müde und Tine verstand wie ich auch zu wenig um wirklich genau zu verstehen, was gepredigt wurde. Doch das, was ich mitnahm war, dass die Kirche ganz anders ist als in Deutschland. Es sind extrem viele junge Menschen dort und es ist ein Art Lifestyle.


Mittwoch früh haben wir das Frühstück im Hostel getestet, es gab Bagels mit Frischkäse und Marmelade. Man konnte kleine Muffins nehmen und Obst. Es war ok, aber nicht gesund. Wir machten uns auf den Weg zu den Universal Studios, wir fuhren mit den Öffentlichen. Die Universal Studios waren der Hammer. Zuerst machten wir die Studio Tour, was mich aber eher weniger begeisterte. Das Beste war das neue Harry Potter Land. Hogwarts wirkte wie im Film, wir hatten sofort das Gefühl, als ob es Wirklichkeit sei. Die Läden von Finkelstein waren so süß nachgebaut, überall liefen Schüler wie Hermine und Co. umher. Ein Elf lief mir über den Weg und ganz viele Besucher hatten Umhänge gekauft. Man konnte Zauberstäbe erwerben, mit denen sich am Schaufenster, Bäume und Pflanzen bewegte. Überall gab es was zum entdecken. Nach dem Essen haben wir uns noch bei Transformer angestellt. Sie sahen auch wie im Film aus. Wir blieben den ganzen Tag und hatten trotzdem nicht alles erlebt. Todmüde sind wir zurück, doch Tine wollte noch was machen. Ich fand heraus, dass Nelly einen Club hostete und besorgte Karten. Der Club war direkt gegenüber im Hollywood Highland im Ohm Nightclub. Der Club war ganz schön, er hatte einen Außenbereich. Doch die Stimmung war komisch und der DJ nur arrogant. Nelly kam gegen Mitternacht und sang ein paar Lieder. Ich stand an der Bar, als er kam und konnte über die Seite hin. Ich fragte ihn nach einem Foto und hatte Glück, somit war ich eine der ersten die ein Foto bekam. Es war seltsam, so nah sein zu können und dass er wirklich da war. Nachdem er gegangen war, war die Party eigentlich schon vorbei. Wir mussten ja zum Glück nur über die Straße. Die anderen Mädels schliefen schon, wir zogen uns leise um.


Am nächsten Morgen sind wir zur Melrose Ave los, ich wollte da unbedingt an bestimmten Wänden Bilder machen. In Los Angeles gibt es berühmte Wände, an denen oft Shootings oder Blogger ihre Bilder machen. Da ich keine genaue Adresse hatte, wollten wir einfach mal suchen gehen. Am Morgen hatte es geregnet und wurde gegen später aber sonniger. Wir wollten erst mit der Bahn fahren, waren aber dann falsch und bestellten ein Uber, da uns die Gegend etwas unsicher war. An der Haltestelle lag eine Spritze auf dem Boden. Wir fuhren direkt an der ersten Wand vorbei und stiegen dann dort aus. Auf dem Weg zu einem Kaffee, das ich über Luisa und Xenia kenne, kamen wir an den anderen Wänden vorbei. (Engelsflügel/ Pinke Wand bei Paul Smith/ Made in LA Wand). Das Kaffee war echt cool eingerichtet und viele Blogger oder Kreative Köpfe waren dort. (Alfred Coffee & Kitchen 8428 Melrose Pl. LA). Schade, dass dort nicht nochmal Luisa war, sie arbeitet dort auch oft an ihrem Laptop. Wir waren ziemlich fertig und es war auch schon später, doch wir fuhren noch zum Beverly Hills Zeichen. Am Abend sind wir noch ins Hardrock, dort war Karaoke, wir blieben für einen Cocktail. Abends ist auf dem Walk of Fame immer wenig los und wir liefen die Sterne ab. Dabei kommt man bei ein paar Obdachlosen vorbei, die zum Teil mitten über den Gehweg liegen oder am Rand. Bisher hatten wir aber noch keine Probleme mit ihnen. Wir würden aber öfters von männlichen Passanten angesprochen und nach der Nummer gefragt.


Samstags sind wir zum Hollywood Zeichen. Es war ziemlich schwierig, eine Adresse zum Parken zu bekommen. (Nicht im Wohngebiet, sondern erst am Ende außerhalb kann man an der Straße parken, Richtung Park). Die Menschen dort geben auch gern Auskunft. Wir sind von dort 50 Min gelaufen. Seitlich haben wir einen Weg gefunden, bei dem wir alleine waren und super Bilder mit dem Hollywood Zeichen machen konnten. Auf dem Weg zum Zeichen hat man eine super Aussicht auf LA. Wenn man möchte, kann man auch vom Observatorium loslaufen. Wir sind dort danach hin und haben an der Straße geparkt, die nach oben führt. (Gratis) man kann auch am Theater parken, das ist aber auch ein Stück zu Fuß. Das Hollywood Zeichen ist dort gut zu sehen, aber ist auf Fotos recht klein. Wir blieben bis zum Sonnenuntergang, was sehr kalt war. Es war wirklich richtig frisch und windig, sodass ich kalte Hände hatte. Die Sicht ist atemberaubend, man sieht das Hollywood Zeichen und Los Angeles. Das Observatorium ist bei Nacht wirklich schön beleuchtet. Wir wollten noch weg, da ich so viel vom 1Oak gehört hatte, beschlossen wir dort hin zu fahren. Doch ich hatte einen Fruktoseanfall und ohne auf der Gästeliste zu stehen, kommt man auch nicht rein. Dort sind zu viele Promis. Deshalb sind wir zurück und morgens lieber früh raus. Im der Nacht kamen zwei neue Japanerinnen an, die extrem laut waren und übertrieben kicherten. Es war 2 Uhr Nachts, als sie eintrafen. Am nächsten Morgen sind sie schon wieder ausgezogen. Der Wecker der Japanerinnen klingelte morgens zwei Mal richtig lange, doch sie wurden nicht davon wach.


Morgens haben wir das Hostel verlassen und uns von den zwei ersten Mädels aus dem Zimmer verabschiedet. Dann ging es erst mal zum Joeˋs Cafe (8301 Santa Monica Blvd. West Hollywood. CA 90069) zum Frühstücken. Danach war ich total voll, aber glücklich. Das Cafe hat echt leckeres Essen und ist nicht nur zum Frühstücken. Wir wollten noch mal eine Wand mit Flügel suchen, entschieden uns dann aber dagegen und sind los nach Malibu. Es ist eine Stunde weg zu unserem Ziel, das Paradisa Cove Cafe. Das ist ein Tipp aus einem Blogbeitrag von Luisa (StyleRoulette) Am Parkplatz selbst zahlt man 35$, wenn man im Kaffee isst, dann zahlt man 6$, am Wochenende 8$. Wir suchten uns aber an der Straße einen Platz und sind nur zum Bilder machen hin. Das Wetter ist leider nicht so warm, es ist zwar immer wieder sonnig, aber nicht genug, um am Strand zu liegen. Wir fuhren dann direkt zu unserem neuen Hostel in Santa Barbara, die Route führte am Meer vorbei. Man hat eine super Aussicht, einmal haben wir nochmal gehalten um Bilder zu macht. Es ist so schade, dass wir nicht so Glück mit dem Wetter haben und viele Wolken am Himmel sind. Wir sind erst mal ins Hostel um einfach mal zu entspannen. Unser Zimmer ist echt mega klein, aber für eine Nacht ok. Nach dem Essen sind wir an den Strand um Bilder zu machen. Die Sonne ging leider im die andere Richtung unter, aber die Bilder sind trotzdem schön geworden. Wir sind nicht so spät ins Bett und ich hab noch YouTube Videos geschaut. Morgen geht’s früh raus, es geht nach Las Vegas. Ich freu mich so darauf. Das wird sicher Hammer, I’m excited.

Advertisements

2 Gedanken zu “Roadtrip startet: Stadt der Engel Los Angeles

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s