Erste Eindrücke prägen 

​11 Woche

Am Montag haben wir erneut die Koffer gepackt und sind zum Tanken. Unser nächstes Ziel war Yosemite Mommoth Lake. Um dort hin zu gelangen sind wir über das Death Valley gefahren. Die Landschaft um Las Vegas war schon beeindruckend, doch das Death Valley war echt richtig heftig schön. Es wurde auch immer wärmer, wir hatten in der Wüste 101 Fahrenheit. Beim Schild vom Nationalpark  machten wir die ersten Fotos. Kurz darauf suchte ich eine Toilette auf, es war nur ein Plumsklo. Es stank so abartig in diesem Raum, das ich fast keine Luft mehr bekam. Es erinnerte mich ein bisschen an den Schweinestallgeruch meines Vaters, aber es war viel intensiver. Der erste Aussichtspunkt war atemberaubend und lohnte sich echt. Es ist so unfassbar rießig und weitläufig im death Valley. Ich habe sowas schönes an Bergen und Sand noch nicht gesehen. Das hat wirklich alles übertroffen, was ich bisher gesehen habe. Beim nächsten Stop holten wir uns die National Parkpass Anaul. Ich nahm gleich den großen, den im Death Valley zahlen wir für den Park 20$ und im Yosemiti 30$. Leider weis ich noch nicht ob ich ihn an der Ostküste brauch aber dann sind es nur 30$ mehr was ich zahle. Kaum wahren wir weiter gefahren, kommt das nächste Hylight, Sanddünen. Immer wieder waren kleine Sandstürme, wie Turnados. Das sah so unwirklich aus. Man konnte nur Staunen, wie schön der National Park war. Wir hielten an vielen Haltebuchten um Fotos zu machen. Nach dem Nationalpark wurde es immer dunkler und sah nach Regen aus. Die Landschaft veränderte sich und wurde immer grüner. Es waren immer mehr Tiere auf Wiesen zu sehen und sie sahen viel besser genährt aus. Um so näher wir unserer Unterkunft kamen, um so kälter wurde es. Die Berge hatten jetzt an den Spitzen Schnee. Wir sind in der Wüste von Las Vegas gestartet, bei 36 Grad und endeten bei 9 grad bei den Mammoth lake. Ich habe noch nie so viel unterschiedliche Natur gesehen, innerhalb eines Tages. Wir konnten es gar nicht fassen das es wirklich Schnee hatte. Tine war die ganze Zeit am meckern, das sie nicht so einen Urlaub mit Schnee wollte und wie kalt das Wetter ist. Ich war einfach nur gefläscht. Wir hatten nur zwei Nächte dort gebucht, deshalb fand ich es eher lustig und spannend. Das Zimmer ließ sich zum Glück gut heizten. Wir wechselten erst mal von unseren kurzen Hosen zu langen und suchten uns dann ein Restaurant. Der Wirt war sehr nett und gab uns viele Tips. Wir hatten auch schon einiges vom Hotelangestellten erfahren. Nach dem Essen bekamen wir den Nachtisch noch geschenkt. Wir waren ganz überrascht, da wir zwar ein bisschen Gespräche geführt hatten, aber mehr auch nicht. Total überfressen ging es zurück zum Zimmer. Ich war so müde, doch die Nacht war eine der unruhigsten überhaupt. Tine schlief auch eher schlecht und wir waren am nächsten Tag sehr müde.

Wir hatten Frühstück im Preis des Zimmers. Es war nicht gerade das beste, aber für mich ok. Es gab Tostbrot und Butter, sowie Ernussbutter. Dann konnte man sich Haferflogen mit heiß Wasser machen, Äpfel, Donats und zwei Konfläcksorten gab es. Frisch gestärkt suchten wir die Gondel. Was sich als schwierig gestaltete nach mehrmaligen Fragen, stellte sich heraus das sie geschlossen ist. Deshalb führen wir direkt zu den Seen. Manche Straßen waren wegen dem Schnee noch geschlossen. Mit Hilfe Tines Navi liefen wir über eine Stunde um einen See. Es ist einfach unfassbar das neben uns im Wald immer wieder Schnee liegt und die Berge weis sind. Es war sehr idylisch und beruhigend. Wir genossen unsere kleine Wanderung. Im Sommer gibt es dort viel zu erleben. Man kann Reiten, Kaijak fahren, Klettern, wanderen und Boote mieten. Der Wald ist hauptsächlich aus Tannen und sehr grün. Ich kann mir gut verstellen wie schön es ist, in den Häusern im Wald zu sein und zu grillen. 

Nach unserer Wanderung führ Tine nach Beston Hat Spring, wir suchten ein kleines Dorf das verlassen ist. Manche Städte würden nach der Goldgräber Zeit einfach verlassen. Laut dem Wirt, soll das sehr intressant sein. Die ersten zwei Häuser sahen verlassen aus, trotzdem war der Rasen gepflegt und man sah das es erhalten wurde. Wir wollten zu den heißen Quellen weiter. Erführen aber das man dazu eine Tour buchen muss und eine Übernachtung. Da bereits alles ausgebucht war und wir unsere Übernachtung bereits hatte, führen wir zurück. Tine wäre gerne noch zu einem Vulkan gelaufen, aber ich war zu müde, ich hatte schon auf der fahrt geschlafen und konnte nicht mehr. Auf dem Heimweg hielten wir bei einem Vons und nahmen uns noch Essen mit. Ich wollte noch waschen, damit ich in San Franzisco nicht nach einem Salon suchen muss. 

Als wir schließlich mit meiner Trockenen Wäsche im Koffer los führen war es bereits halb 11 und wir machten uns auf den Weg nach San Francisco. Wir sahen bei der Fahr das die 120 geöffnet hatte, sie war wegen dem Schnee zu gewesen. So konnten wir mitten durch den Yosemite National Park fahren. Die Schluchten neben der Straße waren sehr beeindruckend. Im Sommer ist es sicher noch schöner. Ein Teil des Waldes war abgebrannt, man sah an den Bäumen das sie kahl und weis waren. Das ist der Nachteil im Sommer, das Waldbrände kommen. Tine führ die meiste Zeit über, ich hatte wieder schlecht geschlafen und sehr lange gelesen. 

Nach dem Yosemite sah die Natur aus als ob wir in Afrika angekommen sind. Die Bäume erinnerten an die Werbung vor dem Baschlor. In San Francisco war riesiger Verkehr. Ich sah einen farbigen älteren Mann am Straßenrand der sehr begifft wirkte und seltsam in die Luft redete. Die Fahrt über rochen wir immer wieder Graß, das begann schon auf dem Freeway. Wir kamen über die Brücke von Oakland.  Viel zu spät merkten wir, das wir Maut zahlen müssen und konnten die Spur nicht mehr wechseln. So führen wir ohne zu zahlen durch. Ich googlte wo wir nun zahlen könnten, kam aber zu keinem Ergebnis. Wir checkten erst mal in unsere Unterkunft ein. Beim Koffer ausladen lernten wir Österreicher kennen, die aber bereits am nächsten Tag weiter reisten. Wir wollten uns eigentlich einem Freund aus der Sprachschule treffen, aber er war bereits weiter gereist. Ich checkte meinen Kontostand und musste mit erschrecken feststellen das ich viel weniger Geld hatte wie erwartet. Das machte mir große Kopfzerberchen und ich wollte nichts unternehmen. Die Gegend um unser Motel war uns nicht geheuer. (Civic Center In) Tine versuchte noch die Österreicher ausfindig zu machen, hatte aber kein Glück. Ich war froh das wir nur Film schauten und dann schlafen sind. Ich wollte einfach nichtmehr raus. Die Nacht war sehr unruhig, da die Schritte über uns sehr gut zu hören waren. Die Drogensüchtigen und Obdachlosen neben unserem Motel waren zu hören und die Serienen der Feuerweh kam immer wieder neben unserem Motel vorbei. In dieser Nacht dachte ich sehr viel nach. Ich bin jetzt fast drei Monate von Zuhause weg und das ist führ mich eine sehr lange Zeit. Ich vermisse mein Zuhause, bei jedem Bild das mir meine Familie schickt, wer ich gern dabei. Die Finanzielle Seite belastet mich und es nicht selbstverständlich das meine Schwester mir Geld leid falls es knapp ist. Mir wird in dieser Nacht richtig bewusst, wie viel meine Familie für mich da ist. Meine Mutter und meiner Schwester versorgen mein Pferd, misten und füttern fast täglich. Als meine Mutter im Urlaub ist kümmern sich meine Geschwister um meine Katze und verbringen Zeit mit ihr. Nadine schaut extra GZSZ bei uns damit die Katze etwas schmusen kann. Mein Dad bringt mein Auto zur Werkstatt. Meine ganze Familie ist für mich da und unterstützt meinen Traum. Das ist echt nicht selbstverständlich und ich weis nicht wie ich das zurück geben kann. Mir ist durch diese Reise bewusst geworden, das ich viel öfter Zeit mit ihnen verbringen muss und ihnen so ein Teil an Anerkennung geben. Ich hab eine Tolle Familie auch wenn sie mich sehr oft Nerven oder mich zur Weisglüt treiben. Doch wenn ich sie brauch sind sie immer da, ich glaube manchmal das ich das viel zu selten zurück gebe. Ich bin sehr schnell gernervt, wenn ich irgendjemand helfen soll. Ich bin mit meinem Eigenen Problemen beschäftigt das ich viel zu selten meinem Dad helfe. Das ist mir in dieser Nacht immer klarer geworden und ich hoffe das ich das so schnell nicht vergesse.

Donnerstag früh wurden wir durch das klingeln des Telefons geweckt. Die Österreicher waren am Telefon, ihr Auto wurde in der Nacht gestohlen, so bahden uns, sie zur Polizei zu fahren. Als wir uns angezogen hatten und bei ihnen waren, wollte aber der ältere von beiden lieber mit dem Taxi fahren. Er wollte nicht, das wir sie fahren, nicht das dann unser Auto weg ist. Damit war unser Urteil über die Stadt erst mal besiegelt. Ich hatte mega Hunger und so Frühstückten wir erst mal auf dem Zimmer. Danach goolten wir beide nach einer Möglichkeit die Maut zu bezahlen. Tine fand eine Station zu der wir dann auch gelaufen sind, nach dem uns die Auto Vermietung nur eine Telefonnummer gegeben hatte. Die Straße die wir dabei liefen war schrecklich. Jede paar Meter sind uns Obdachlose entgegengelaufen. Ich habe noch nie so fertige Menschen gesehen. Es war wirklich komisch an ihnen vorbei zu laufen. Sie ließen einen zwar in Ruhe, aber es ist an sich furchtbar. Diese Armen Menschen stürzten in der Usa viel schneller ab. Hier kann man viel schneller gekündigt werden oder sein Haus verlieren. Schon alleine die Arztrechnungen oder nur das Leben an sich sind utopisch. Mir wird wieder bewusst was für ein schönes Leben ich doch habe. Wie viel Klamotten wir in unseren Schränken haben die wir nicht nutzen, wie viel Essen wir aus Langweile Essen. In Deutschland fällt man lange nicht so tief wie hier. 

Wir hatten kein Glück und wurden zu Nächsten Station geschickt, dort trafen wir auf einen sehr netten Sekurietymann. Er rief bei unserer Nummer (die wir von dem Autohaus hatten an). Er meinte wir könnten einfach innerhalb von 14 Tagen zahlen und sollen es einfach der Autovermietung sagen. Doch wir hatten im Internet gelesen das es innerhalb von 24 Stunden bezahlt werden muss, bzw eigentlich im Voraus. Wir müssen sonst ein Busgeld zahlen und bekommen von der Autovermietung nochmal eine Bearbeitungsgebühr. Tine schaute nochmal im Internet und stieß durch Zufall auf einen Link. Diesmal liefen wir zum Union Squer und kauften uns einen Muni Pass, mit dem wir 3 Tage alle Verkehrsmittel nutzen könnten. Wir führen wieder los und suchten die neue Adresse. Dort konnten wir, wir faste es kaum, innerhalb von 5 Min bezahlen (6$) Es war bereits vier Uhr und die Stadt ging uns immer mehr auf den Nerv. Wir liefen zum Hafen und suchten uns ein Restaurant. Der Wind war so kalt und bließ einen fast um. Am Pier war es wirklich schön. Bei Srimps Gump bestellten wir uns etwas zu essen. Es war etwas kalt im Lokal, aber das Essen war sehr lecker. Weil wir den Tag nicht so vergeudet lassen wollten, führen wir nach Chinatown. Die Läden begannen aber bereits zu schließen, weshalb wir uns entschieden wieder zurück zum Motel zu fahren. Für mich war es angenehm nochmal Film zu schauen, Tine war das zu langweilig. Doch mir machte diese Stadt angst und ich hatte keine Lust Nachts auf der Straße zu sein. Außerdem hatte ich zu viel Geld aus gegeben, weshalb ich nicht unnötig Geld ausgeben wollte. Wir hatten von Las Vegas noch einen Capten Morgen. 

Diesen Freitag wollten wir anfangen die Stadt zu erkunden. Ich hatte am Tag zuvor aus Zufall eine Karte von Hop of hop on Busen mit genommen. Wir hatten uns überlegt das Geld zu investieren, da uns das ganze zu Fuß zu unsicher war. Also liefen wir zu Union Squer und schauten uns die Möglichkeiten an. Unsere erste Bus-Tour war zum Beach. Es war so kalt, der Wind bließ einen so stark ins Gesicht, das ich manchmal keine Luft mehr bekam. Tine und ich hatten beide wenig Lust bei irgendwas aus zu steigen. Nach der ersten Tour war uns so kalt, ich zitterte am ganzen Körper. Bei Starbuchs wärmten wir uns auf. Weil es schön spät war wollten wir direkt die Golden Gate tour machen, dazu mussten wir aber mit dem Downtown Bus die halbe Tour abfahren. Die Golden Gate Brigde Tour sollte ein einhalb Stunden dauern. Doch der Verkehr war so heftig, was wir überhaupt nicht bedacht haben. Wir standen so lange im Stau auf dem Weg zurück von Sausalito. Um sechs Uhr mussten wir am Pier 33 sein um nach Alkatraz zu fahren. Tine hatte die Nachttourtickets Zuhause gebucht. Doch es wurde richtig knapp. Ich saß auf Deck diese Busses und betete das wir es schafften. Ich ließ meine Zeit revü passieren und merkte das ich noch nie etwas wichtiges verpasst habe. Ich habe noch nie einen Flug verpasst oder eine Show nicht rechtzeitig besucht. Es ist wirklich immer alles gut gegangen, egal wie knapp es manchmal war. Dafür bin ich unglaublich dankbar. Mir würde auch bewusst das bisher in meinem Urlaub echt fast alles glatt lief. Ich habe mich nicht verletzt, ich bin gesund und munter. Eine der Schweizerinnen mit denen ich in LA war, hat sich beim Hekking verletzt und musste genäht werden. Ich kann froh sein, wenn bei mir weiter alles so gut läuft. Ich saß also auf Deck dieses Busses und hoffte wirklich das wir es schafften. Ich dankte Gott für alles was er für mich machte und ich hatte so ein Gefühl das alles gut wird. Ich dachte ich erfriere es war so schrecklich kalt. Ich sog meine Kapuze über und neigte mich nach vorne, das der Wind über mich weg weht. Wir kamen zu spät, das Boot war schon ausgelaufen. Doch der Mann an der Kasse sah wie wir über die Straße aus dem Uber gerannt sind und außer Atem enttäuscht vor ihm standen. Er gab uns neue Tickets für den nächsten Abend. Ich war so froh, da ich wusste wie sehr Tine sich darauf gefreut hatte. Tine war auch mega erleichtert und wir gingen erst mal Waffeln essen und Kaffee trinken. Es war so kalt, es war wirklich besser das wir nicht noch auf die Insel mussten. Eigentlich wollte Tine abends noch weg, aber mir war kalt und ich hatte keine Lust. Diese Stadt reizte mich nicht, ich hatte das Gefühl das wir nachher nur in irgendeiner versifften Bar sitzen und dumm angemacht werden. Tine wollte weg, weil es nun mal Freitag war und sie nicht wieder im Zimmer bleiben wollte, auch wenn sie genauso unmotiviert war. Wir suchten im Internet, am Ende entschieden wir aber das wir nicht weg gehen. Ich war froh, diese Stadt bei Nacht finde ich nicht reizvoll. Am Tag ist sie schon sehr Dreckig und überall trifft man auf Obdachlose. Am Pier heute bin ich hinter einer Frau gelaufen, als ich ihre Haare anschaute hätte ich fast gespuckt. Sie hatte so verfilste Haare und sicher tausend Ungeziefer. Es ist schon heftig, wie die Menschen aussehen. Ich hab mitlehrweile viel gesehen, ob in Cairo, Rio oder Bangok aber noch nie war es so heftig. Die Stadt wird nicht meine Lieblingsstadt. 

Am Samstag wollte Tine nochmal ins Outlet, die Österreicher hatten uns von TJ Mexx vorgeschwärmt. Ich hatte zwar keine Lust Geld aus zu geben, aber ich wusst ja das sie nochmal wo hin wollte. Sie hatte auch kaum was gekauft. Doch der Laden war nichts und für ein Outlet war es zu spät. So führen wir packen. Tine nahm meinen Koffer mit und wie schön so oft ärgerte ich mich so viel von zuhause mitgenommen zu haben. Meine Koffer waren beide Randvoll als ich in der USA ankam. Jetzt sortierte ich meine alten Schuhe aus und ein zwei T-Shirt damit der Koffer zwei Kg weniger hatte und Tine mit 20 kg zurück ging. Ich war so dankbar das sie meine Koffer mit nahm. Jetzt muss ich nur noch mit einem Koffer reisen. Nach dem wir gepackt hatten sind wir noch zur Lombort Street. Durch Zufall konnten wir auf dem Weg zum Pier noch Bilder mit dem Caple Car machen. Wir suchten uns ein kleines Fischrestaurant und ich aß zum ersten mal Fish and Chips. Wir hatten noch Zeit, aber wollten Rechzeitig beim Pier 33 sein um das Boot für Alkatraz diesmal nicht zu verpassen. An diesem Tag war es nicht mehr so windig und ich war nicht ganz so am frieren. Es ist eindrucksvoll das Gebäude zu besuchen und die Audiotour zu machen. Wenn man die Bilder der Männer sieht und die Schlachten von Alkatraz hört ist man einen Moment in dieser Zeit. Die Aussicht aufs Festland mit dem Sonnenuntergang ist wirklich Atemberaubend schön, wobei ich die Bay Bridge von Okland nach San Francisco schöner finde, als die Golden Gate Bridge. Bei Nacht macht das ganze einen viel heftigeren Eindruck als bei Tag und ich könnte mich ab und zu in die Zeit versetzen. Es muss schon seltsam sein in diesem Gefängnis zu sitzen und die Kinder von den Wärtern vor der Türe zu hören oder das Festland zu beobachten. Ich kann es mir nicht vorstellen wie unfassbar kalt es gewesen sein muss. Die Gesichter der Männer zeigen manchmal schon die Grausamkeit und den Wahnsinn. 
Am Festland sind wir direkt zurück zum Motel und haben das Auto umgestellt. Die Innere Straße an dem wir es nach dem TJ Mexx stellen mussten war uns zu unheimlich. Dort sind zu viele seltsame Menschen unterwegs und wir wollten nachts um vier dort nicht hin. Ich könnte relativ schnell schlafen. Als Tine begann zu schnarchen, war ich weg, wahrscheinlich beruhigt mich das schön haha. Nachts war ich so müde, der Wecker klingelte und ich wollte nicht raus. Es ging erstaunlich gut und ich lies meine Freundin los fahren. Sie gibt unser Auto ab und dann fliegt sie Nachhause. Es ist mir nicht so bewusst gewesen, aber das war mein erster Mädelstrip, ich war zwar schon mit Deli in Berlin und Wismar, aber eben nicht außerhalb Deutschland. Es ging erstaunlich gut. Wir haben uns zwar ab und zu angezickt, aber es war nie was Ernstes und wir sind immer noch Freundinnen. Daher würde ich sagen es lief nicht schlecht.

Ich schlief nur extrem unruhig und war deshalb mega müde. Um halb zehn war meine Nacht vorbei. Eigentlich wollte ich mit meiner Mutter skypen, aber in Deutschland stürmte es zu sehr. Ich verbrachte den Tag mit Youtube und Nägel lackieren. Ich wollte nichts machen, die Stadt ist durch Alkatraz wieder versöhnlicher geworden, aber ich hatte einfach mal Lust auf entspannen. Außerdem war ich zu nervös. Ich freute mich auf meine Schwester und Benni, nach drei Monate vermiss ich mein Zuhause. Am liebsten würde ich nach Hause fliegen. Doch das Abenteuer geht weiter, neue Station New York Ostküste. 

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