​New York die Stadt der Filme und Serien

12 Woche

Ich freute mich schon so auf New York. Nachdem ich noch einen Tag alleine in San Francisco war, konnte ich es kaum erwarten. Ich stand früh auf und machte mich zu Fuß zur Bahn auf. Am Flughafen gab ich meine Koffer auf und wartete nervös am Gate. Wie immer war ich viel zu früh am Flughafen, weil ich immer Angst habe, dass ich den Flug verpasse. Im Flugzeug schrieb ich mein Blogpost und versuchte zu schlafen. Ich war so glücklich als ich in New York ankam. Der Pilot begrüßte uns mit den Worten „Welcome to New York“. Ich hatte so ein beschwingtes Gefühl, New York! Ich liebte die Stadt jetzt schon, ich hatte mich neben Los Angeles am meisten auf New York gefreut und wusste, dass es einfach meine Stadt ist. Im Vorfeld habe ich mich so viel Informiert (lovingnewyork) und viele Videos von Luisa (KleinstadtCarrie) angeschaut. Ich war ganz euphorisch und happy. Ich suchte meine Koffer und begab mich zum Ausgang um nach der Terminal der Indiaairline zu suchen. Jetzt wuchs meine Aufregung immer mehr, das erste Mal nach drei Monaten, würde ich meine Schwester und ihren Mann wiedersehen. Doch ich musste lange warten und beobachtete viele Wiedersehen von Familien/Partnern und Freunden. Ich war erleichtert, als ich die Zwei entdeckte.  Zu meiner Überraschung hatte mein Dad mir etwas mitgegeben. Nusshörnchen, gebacken von seiner Freundin. Ein Stück mehr aus der Heimat. Ich war fassungslos, dass meine Schwester dies durch den Zoll geschmuggelt hätte. Im Hotel bemerkte ich, dass mein geliebter Koffer beschädigt war und kontaktiert sofort die Airline. Nur leider wollte die Dame uns nicht verstehen. Meine Schwester fand das Gespräch urkomisch. Mit ihrem Mann versuchte ich mit allen möglichen Erklärung und Wörtern ihr mein Anliegen verständlich zu machen. Doch sie wollte unser Englisch nicht verstehen. (Ich fand uns verständlich ) In dieser Nacht schlief ich kaum, obwohl ich todmüde war. Doch meine Schwester und ihr Mann schnarchten ziemlich laut und auch die Sirenen und Autohupen von der Straße ließen mich kaum schlafen.


Mein erster Morgen in New York City begann früh, da der Mann meiner Schwester kein Langschläfer ist. Ich drehte mich müde auf die andere Seite, als er den Rollladen nach oben ließ und die Klimaanlage anschaltete. Müde quälte ich mich aus dem Bett, doch die Müdigkeit verflogen, nachdem mir bewusst wurde, wo ich erwacht war. Wir suchten uns erst mal einen Platz zum Frühstücken und auf dem Weg machten wir schon das erste Bild mit dem Empire State Building. Wir hatten beschlossen, dass wir aufs Rockefeller Center wollten, um von dort die Welt von oben zu betrachten. Von dort aus sieht man auch das Empire State Building und das Observatorium. Wir reservierten Karten für den Abend. Dann ging unsere Erkundungstour weiter, zum Grand Station. Die Station kennt man aus so vielem Filmen, mich erinnerte sie an den Film „Freundschaft plus“. Die Nächste Sightseeingpunkt war der Central Park. Auf dem Weg dorthin sind wir in Topshop, meine Hosen sind in den USA so ausgeleiert vom Material, dass ich mir Neue kaufen wollte. Ich liebe die Hosen von dort, da sie viel Baumwolle enthalten und super bequem sind. In New York gibt es so viele Geschäfte mit Essen, wir konnten uns gar nicht satt sehen. Der Central Park war echt schön, vor allem die Sicht auf die Hochhäuser. Wir machten eine Snackpause an einem kleinen See. Um den Park stehen viele Pferde in Kutsche eingespannt. Ich wäre so gerne mit einer durch den Central Park gefahren, doch wir schafften es während unserem New York Aufenthalt nicht mehr. Das ganze erinnerte mich an den Film „Eins und Eins macht Vier“ (Kutschfahrt 40-50 $). Ich werde auf jeden Fall wieder nach New York kommen und das nachholen. Die Aussicht vom Rockefeller Center ist atemberaubend, wir kamen zum Sonnenuntergang aufs Gebäude. Nachdem wir Millionen Bilder gemacht hatten, genossen wir die Aussicht und flanierten. Man fühlt sich wie in einer anderen Welt und hört nichts vom Straßenlärm der Stadt. 

An dem zweiten Tag in meiner neuen Lieblingsstadt wollten wir nach Brooklin. Ich hatte gelesen, wie toll die Aussicht auf Manhattan ist und wollte über die Brooklin Bridge laufen. Leider waren sehr viele Menschen auf der Brücke unterwegs, aber es war trotzdem lohnenswert. Danach liefen wir über die Wallstreet und aßen in einem kleinen Lokal. Dann nahmen wir die Fähre nach Staten Island, die umsonst ist und in der Nähe der Freiheitsstatue vorbeifährt. Dann erst fühlte man sich wirklich angekommen in der Stadt. Die Fahrt ist nicht lange, aber die Aussicht war gigantisch. An diesem Abend hatte ich uns auf die Gästeliste eines Promoters schreiben lassen. Es ging ins 1Oak, das ich leider in Los Angeles nicht besuche konnte. Der Abend wurde legendär, wir waren so im New York Rausch. Der Eintritt sowie die Getränke waren umsonst, da wir mit Promotern feierten und wir feierten bis es wieder hell würde. Leider kam Rihanna an diesem Abend nicht mehr, da in ihrer Nähe Schießereien waren, sodass sie nicht mehr das Haus verließ. Doch auch ohne sie werde ich den Abend nicht vergessen. Ich kann das 1Oak nur empfehlen, aber ohne Promoter kommt man nur schwer in den Club. 

An diesem Morgen kamen wir spät aus den Federn und uns steckte der Abend noch in den Knochen. Wir suchten das Ihop zum Frühstücken auf. Auf dem Weg dorthin, kamen wir bei der Citybank vorbei, die gerade eine Aktion hatte. Wir bekamen Freikarten für die Citybikes. Am Anfang war ich so unsicher auf dem Rad, da mein Sattel sich drehte. Der viele Verkehr flößte mir gehörig Respekt ein, ich fahre so selten Rad. Dass wir ohne Helm fuhren machte die Sache noch unangenehmer. Da ich so selten Rad fahre, konnte ich auch nicht so mithalten, ich war mit Ampeln, Verkehr und Treten völlig überfordert. Die anderen beiden fuhren mir quasi davon. Wir machten uns auf zur Fähre nach Queens. Ich wollte zu einer alten Fabrik, an der berühmte, teure Künstler Gemälde hinterlassen hatten. Doch das Gebäude war leider abgerissen, weshalb wir wieder zum Central Park fuhren.  Am Tag davor war mir der Central Park gar nicht so riesig vorgekommen, doch wir waren lange unterwegs und immer noch nicht ganz durchgefahren. Die Sonne stand schon sehr tief, was den Park sehr romantisch wirken ließ. Bei der Rückfahrt zum Hotel glitzert die Sonne zwischen den Gebäuden durch und tauchte die Stadt in rot-gelbe Töne. Ich konnte es nicht fassen, ich fuhrt mit dem Bike durch New York, das wirkte wie im Film. Ich fühlte mich wie eine richtige New Yorkerin. An dem Abend liefen wir bei Nacht über den Time Square und suchten eine Rooftopbar in der Nähe auf. Doch wir waren alle todmüde. 

Am nächsten Morgen war es Zeit die Stadt zu verlassen. Wir packten und verließen das Hotel. Benni hatte schon das Auto abgeholt und das neue Ziel war Washington DC. Jetzt begann der Ostküste Trip. Nadine und ich schliefen im Auto, während Benni uns nach Washington brachte. Wir kauften uns in der Stadt Salate und blieben an dem Abend beim Hotel. Wir legten uns nur noch an den Pool. 

Am Morgen machten wir uns auf zum Capitol, um eine Führung zu machen. Wir durften kein Essen und Trinken mit ins Gebäude nehmen, weshalb wir unsere Flaschen erst leerten.  Erstaunlich schnell kamen wir zu unserer Führung und mussten auch ohne Reservierung nicht lange warten. Ich fand den Film sehr beeindruckend, es zeigte mir auf, wie schwierig es sein muss, dieses riesige Land, das so viele Unterschiede an Lebensweisen hat, zu regieren. Es ist wirklich unfassbar, wie divers die USA doch ist. Da gibt es die Großstädte mit so vielen Menschen, dann die Farmer, die mit ihren Rinderherden unterwegs sind. Leider war das Capitol noch in Restaurierungsarbeiten. Danach ging es zum Turm Washington Monument und the Mall. Ich freute mich so, das weiße Haus zu sehen. Wir waren überrascht wie wenig Absicherung dort war. Ich hätte so gerne eine Führung gehabt. Doch seit dem 11 September ist das für Touristen kaum möglich. Wir fuhren mit einem empfohlenen Bus den Rest ab, dieser kostet 3$ und fährt nur die Sehenswürdigkeiten ab. Nach dem Essen sind wir nochmal bei Nacht zum weißen Haus und waren diesmal an der Rückseite, ich fand man kommt von der Seite viel näher ans Gebäude. 

Am nächsten Tag ging es wieder weiter nach Kill Devil Hill, an diesem Ort wollten wir eigentlich an den Strand. Doch es regnete bei der Ankunft schon. Wir bezogen unsere Zimmer und lasen. Die Fahrt war sehr aufregend, in Schwäbisch Hall waren Unwetter. Mein Dad und mein Schwager sind in der Feuerwehr und waren die halbe Nacht im Einsatz. Wir bekamen schlimme Videos, wie es in Kupferzell und Braunsbach aussah. Riesige Wassermassen mit Fahrzeugen zogen Schneisen durch die Ortschaften.  Es war einfach erschreckend, da denkt man immer, so etwas passiert doch nicht uns und dann ist es da. Ich hatte echt Angst um meine Familie und Freunde. Vor allem aber um die Tiere, die dem Ganzen schutzlos entgegenstehen. Wir waren fassungslos und hilflos. Ich hätte nie gedacht das so etwas Zuhause passiert, wenn dann, dass ich in der USA so etwas erlebe oder mir was passiert. Doch nicht in meiner Region. Zum Glück gab es wenige Todesopfer und Hilfe von der Gemeinde, um die Schäden zu beseitigen. Das macht mir aufs Neue bewusst, wie wertvoll meine Reise ist und wie dankbar ich bin. Ich habe das Privileg zu reisen und bin gesund. 

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