Welcome to Miami

​Woche 14 

Am Morgen ging es nochmal zum Ihop und dann fuhren wir zur NARSA. (Raumfahrttechnik) Benni wollte dort unbedingt hin. Ich fand es ganz spannend, das alles mal zu sehen, nur hat man oft das Gefühl, als ob es nur nachgemacht wäre oder es Ausstellungsattrappen sind. Das ganze Gelände war sehr riesig und beeindruckend. Mit dem Bus sind wir zu einer anderen Station gefahren und unterwegs hat man die Startbahnen und Bühnen gesehen. Abends sind wir in Miami Beach angekommen, das sollte unser schönstes Hotel sein. Es war riesig und wir hatten einen tollen Ausblick. Nur ich musste auf dem Sofa schlafen, das aber sehr bequem war. (Grand Beach Hotel, Collies Avenue in Miami Beach)

Benni hatte in der Nähe vom Hotel einen sehr günstigen Parkplatz gefunden. Nach dem Frühstück sind wir an den Pool. Ich legte mich an den Hotelstrand, es war zwar sehr windig, aber der Blick war gigantisch. In der Nähe war ein Wachturm, der so schön bunt war. Ich liebe Wachtürme, sie sind so schön und erinnern immer an Baywatch. Es tröpfelte später, ich legte mich ins Zimmer und las. Am Abend gingen wir mit einem Promoter in die Wall Lounge, was ein sehr beliebter Club ist. Wir hatten durch den Promoter wieder alle Getränke frei und zahlten keinen Eintritt. Benni musste diesmal 40$ zahlen und konnte dann auch umsonst mittrinken. Was fair war, da zwei Getränke so ca. 16$ kosten. Die zwei Promoter waren etwas seltsam, zu mir war der eine besonders nett. Benni bekam von einem Mann erzählt, dass die zwei Promoter Frauen anwerben um einen Escortservice anzubieten. Nadine wurde immer etwas unsanft gebeten beim Tisch zu bleiben und auf der Eckbank zu tanzen. Ich bekam davon nichts mit, sondern die Beiden erzählten mir das erst am nächsten Tag. Der Club war gerammelt voll und Benni traf Javi Martinez von Bayern München. Um vier gingen wir zum Hotel zurück, am Morgen ging es früh raus. Der Promoter hatte mich den ganzen Abend angeflirtet und küsste mich zum Abschied. Ich glaube, die Promoter sind immer darauf aus, jeden Abend eine Dame mit nach Hause zu nehmen. Da sie ja alle sehr viel Alkohol verteilen und immer darauf achten, dass kein Glas leer ist. Ich trank an dem Abend schon extra langsam, aber da der Promoter gefallen an meinem Tanzstyle fand, hatte ich am Ende zwei Gläser in meinen Händen, eins mit einem Mixgetränk und einen Sekt. Das ist gefährlich, man merkt gar nicht wie viel man trinkt, da einem so schnell das Glas aus der Hand genommen wird und natürlich auch mal ein halb volles gefüllt wird. Ich war froh, Nadine und Benni dabei zu haben, man weiß ja nie wann einer einem was ins Glas gibt. Nach den Geschichten, die Nadine und Benni mir über die Promoter erzählten, würde ich nicht nochmal mit den beiden weg. Am nächsten Tag hatten der eine Mann mir schon geschrieben ob wir mit zum Kegeln möchten. Er war ganz attraktiv, aber solche Männer lassen mich immer vorsichtig sein. 

Am nächsten Tag sind wir um 9 Uhr los, mit dem Bus zu den Everglades. Wir hatten eine Fahrt mit dem Boot zu den Krokodilen. Wir sahen leider nur zwei dieser Tiere. Später konnte man ein Bild mit Schlange und Babykrokodil machen. Ich überlegte lange, ob ich das machen möchte, da ich es nicht schön fand, dass dem Babykrokodil der Mund zugeklebt war. Ich wollte aber unbedingt den Mut haben eine Schlange um den Hals zu haben und ein Krokodil zu halten. Ich habe am meisten Angst vor Krokodilen, Schlangen und vor allem Haie. Doch ich versuch das immer etwas zu mindern und meine Angst zu überwinden. Die Schlangen in freier Natur in San Diego machten mir kaum etwas aus. Solange sie mich nicht angreifen und so gelassen davon schlängeln, geht es gut mit meiner Angst. Der Tag war immer wieder bewölkt, es ist schließlich auch Regenzeit. Wir legten uns aber trotzdem an den Pool. An diesem Abend waren wir alle sehr kaputt. 

Donnerstags machten wir uns auf zum bekannten Strand South Beach, doch Benni fand es nicht so schön und Nadine brauchte Schatten, was es dort nicht gab. Deshalb fuhren wir zurück zum Pool. Ich hatte beim Autoeinsteigen den Sitz verfehlt und mir das Steißbein geprellt und die Wirbelsäule gestaucht. Ich wollte über eine Pfütze ins Auto springen. Deshalb hatte ich so Kopfschmerzen und Rückenschmerzen, dass ich mich ins Bett legte und viel schlief. Nadine und Benni gingen nochmal in ein Outlet, sie kamen so begeistert zurück. Es war dort alles so günstig, nochmal 50% weniger als ich für manches im Westen gezahlt habe. 

Freitags packten wir unser Sachen und fuhren dann noch die Insel der Reichen und Schönen ab. Wir gingen das letzte Mal Pizza essen und dann brachte Benni und Nadine mich zu meiner Familie in Little Havanna in Miami.  Die Familie bieten zwei Zimmer an zum Mieten über Airbnb. Das Zimmer, das ich gebucht hatte, war sehr günstig. Ich zog mich recht schnell ins Zimmer zurück, da ich mich immer noch nicht besser fühlte. Nadine und Benni fuhren zum Flughafen, ich vermisste mein Zuhause jetzt schrecklich. Am liebsten wäre ich direkt mitgeflogen. Ich tröstete mich damit, dass ich nur noch 5 Tage in der USA bin. Jetzt versuche ich die Tage noch zu genießen und nicht das Heimweh gewinnen zu lassen. Doch meine Schmerzen machten das sehr schwierig. Mein Zuhause ist einfach Geborgenheit und Sicherheit für mich. 

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